Schornsteinfegermeister Klaus M. Meyer Lippstadt - Ihr Glücksbringer!

Wir erklären Ihnen die häufigsten Mängel






Häufige Mängel bei der Abgaswegeprüfung

Zu hoher Kohlenmonoxid-Gehalt

Kohlenmonoxid (CO) entsteht aus unvollständig verbranntem Kohlenstoff. Dieses Gas ist für den Menschen sehr gefährlich, da es stark toxisch, unsichtbar und geruchsneutral ist.

Solange die Feuerstätte (Heizung, Therme oder Durchlauferhitzer) einwandfrei die Abgas durch den Schornstein nach draußen fördern besteht keine unmittelbare Gefahr. Hier spricht man von einer latenten, also unsichtbaren Gefahr. Durch eine Störung am Abgassystem / Schornstein könnten diese Gase im Wohnbereich austreten. Durch regelmäßige Messung des Kohlenmonoxid-Gehaltes werden alle Gas-Feuerstätten seit 1991, alle Öl-Feuerstätten seit 2010 auf dieses lebensgefährliche Gas überprüft. Zusätzliche Sicherheit bieten Kohlenmonoxidwarngeräte. Diese reagieren bei schon sehr geringen Gaskonzentrationen und warnen ähnlich wie ein Rauchwarnmelder mit einem sehr starkem Signalton.



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Abgasrückstau / Abgasaustritt

Abgasrückstau am Ölbrenner

Abgasaustritt am Brenner

Abgasaustritt am Brennerflansch

Abgasaustritt am Brennerflansch
Hierbei handelt es sich um Abgase, also keine brennbaren Gase wie zum Beispiel Erdgas. Diese Abgase sollen durch den dafür vorgesehenen Weg innerhalb der Feuerstätte, dem Verbindungsstück / Abgasrohr und anschließend durch den Schornstein / der Abgasleitung nach draußen befördert werden. Im Normalfall, bei einer ordentlichen Verbrennung, sind in diesen Abgasen Kohlendioxid (CO2) und Wasserdampf enthalten. Kohlendioxid ist nicht mit dem Kohlenmonoxid zu verwechseln. Kohlendioxid ist das Gas, was der Mensch nach der Umsetzung des Sauerstoffes wieder ausatmet.
Die Gefahr beim Abgasaustritt besteht darin, dass dieses Gas von der Feuerstätte in der Verbrennungsluft angesaugt wird und dann zu dem gefährlichen Kohlenmonoxid umgewandelt wird. Dieses Gas darf nicht im Wohnraum auftreten!

Beim Abgasaustritt werden drei Bereiche an der Heizungsanlage unterschieden:

Abgasaustritt am Brenner

Hierbei ist entweder der Heizgasweg innerhalb der Feuerstätte verunreinigt oder die Gasfeuerstätte wird mit einer zu großen Gasmenge betrieben.

Abgasaustritt an der Strömungssicherung

Jede atmosphärisch betriebene Gasfeuerstätte hat eine sogenannte Strömungssicherung kurz vor dem Verbindungsstück. Diese Sicherheitseinrichtung verhindert primär ein direktes Rückströmen der Abgase in den Brennraum der Heizung. Die Abgase dürfen dabei kurzfristig in dem Aufstellraum der Heizung austreten.
Liegt eine Störung am Schornstein vor, zum Beispiel weil dieser durch ein Dohlennest verstopft ist, dann strömen die Abgase dauerhaft in die Wohnung / dem Aufstellraum.
Gefahr durch Kohlenmonoxidbildung!

Abgasaustritt an anderen Stellen

Hier handelt es sich um defekte Dichtungen oder um einen durchgerosteten Feuerraum.
Der Feuerraum wird regelmäßig durch Inaugenscheinnahme auf Korrosionsschäden überprüft. Andere Stellen können auch Undichtigkeiten im Verbindungsstück / Abgasrohr sein.



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Verschmutzung vom Heizgasweg / Brenner

Verschmutzter Brenner

Heizgasweg und Brenner sind verschmutzt
Bei jeder Verbrennung - also dem Betrieb einer Heizungsanlage - entstehen Rückstände. Diese sind bei Wartungsarbeiten zu entfernen.
Bei nicht regelmäßiger Wartung oder bei einer falsch eingestellten Heizungsanlage setzen sich diese Rückstände im Feuerraum ab. Je nach Konstruktion setzen sich diese Rückstände auf dem Brenner ab und stören mit zunehmender Ablagerung auch zunehmend den Verbrennungsprozess. Zumal sich diese Rückstände dann im Wärmetauscher / Heizgasweg absetzen können.
Nicht nur dass diese Ablagerungen / Ruß für einen längeren Betrieb der Heizung sorgen - und somit für einen höheren Gasverbrauch, sie führen auch dazu, dass die Abgase aus dem Brennraum austreten.
Um dies sicher zu verhindern ist eine regelmäßige Wartung nicht nur zu empfehlen sondern eine Pflicht!



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Mängel an der Abgasanlage / am Schornstein
Baurechtliche Mängel

Defekter Reinigungsverschluss

Vor der Neumontage des Reinigungsverschlusses

Nach dem Einbau des Reinigungsverschlusses
Reinigunsöffnungen dienen der einfachen Reinigung der Schornsteine. Diese werden mit geprüften und extra dafür zugelassenen Kamintüren verschlossen.
Die Norm fordert hier eine dicht, verschließbare Reinigungstür, die feuerbeständig ist und bei einem eventuell auftretendem Rußbrand ein Übergriff des Feuers auf andere Bereiche verhindert. Verschlüsse die nicht mehr richtig schließen oder durchgerostet sind, müssen gegen neue getauscht werden.
Bei Ölheizungsanlagen sind Verschlüsse aus Edelstahl zu empfehlen, da feuerverzinkte Türen durch den leichten Schwefelgehalt im Abgas sehr schnell oxidieren und durchrosten.



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Bodenblech vor den Schornsteinreinigungsverschlüssen

Fehlendes Bodenblech beim Rauch

Bodenblech vorhanden
Ein brennbarer Fußboden ist nach der Norm für Hausschornsteine gegen entflammen zu schützen. Da die Kamintür das schwächste Glied am Schornstein ist, kann diese sich bei einem Rußbrand lösen und unter Umständen einen zweiten Brand außerhalb des Schornsteines verursachen. Ein Bodenblech vor dem Reinigungsverschluss sorgt für Abhilfe und Sicherheit.
Da dies nur in der Norm steht, ist es keine Verpflichtung gemäß der Bauordnung. Im Falle eines Falles kann es vorkommen, dass ein Sachverständiger dies anders sieht.
Aus diesem Grund weisen wir auf diesen Mangel hin.


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Schornsteinkopf defekt

Durch Witterung beschädigter Schornsteinkopf

Defekter Schornsteinkopf

Durch Witterung beschädigter Schornsteinkopf
Als Schornsteinkopf wird der außerhalb des Hauses liegende Teil des Schornsteines bezeichnet.
Dieser Bereich ist der Witterung ausgesetzt und diese kann das Material schwächen und auch zerstören. Ein Lösen von Mörtel oder gar von ganzen Steinen wäre die Folge.
Um sich selbst und auch Dritte durch herunterfallende Steine nicht zu gefährden, wird der Eigentümer auf diesen Mängel aufmerksam gemacht.
Je nach Zustand kann es sein, dass dem Eigentümer zur Behebung des Mangels keine Frist gesetzt werden kann. Diese Mängel müssen dann unverzüglich abgestellt werden.


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Konflikte mit Rauchschornsteinen und Abgasleitungen von Brennwertheizungen

Abgasleitung aus Kunststoff - neben einem Rauchschornstein
Wenn an dem gleichen Schornsteinblock die Abgase einer Brennwertheizung und zum Beispiel ein Kaminofen abgeführt werden, kann es passieren, dass die Abgase von dem Rauchschornstein (Kaminofen) als Verbrennungsluft der Brennwertheizung angesaugt werden.
Da die Brennwertheizung in den meisten Fällen den Sauerstoff - also die Verbrennungsluft - durch den Ringspalt (den Hohlraum der im Schornstein verlegten Abgasleitung und dem alten Schornstein) von oben in die Feuerstätte saugt.
Rauchgase, die höher mit Feinstäuben und anderen Stoffen belastet sind, haben in dieser Verbrennungsluft nichts zu suchen.
Diesen Mangel kann man ganz einfach beheben, indem der Rauchschornstein entsprechend verlängert wird. Genaue Maße können ganz einfach den Herstellerunterlagen der Abgasleitung entnommen werden.
Da es bei Rauchschornstein immer wieder zu Rußbränden kommt, ist der obere Teil (bis 30 cm unterhalb der Mündung) aus nicht brennbaren Baustoffen zu erstellen.
Normalerweise sind diese Abgasleitungen aus einem speziellen Kunststoff. Dieser würde bei einem Rußbrand verschmelzen. Um dann ein gefährliches Verschließen zu verhindern, wird der obere Teil der Leitung einfach gegen ein Stück Metallrohr (Edelstahl) ausgetauscht.



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Durchfeuchtung / Versottung von Schornsteinen durch Taupunktunterschreitung

Undicht gewordener Übergang

Durchfeuchtung bei einer Brennwertheizung

Durchfeuchtung bei einer Brennwertheizung

Durchfeuchtung bei einem Rauchschornstein

Durchfeuchtung bei einem Rauchschornstein
Bei jeder Verbrennung von Erdgas, Flüssiggas oder Erdöl entsteht Wasser.
Direkt nach der Verbrennung von diesen Brennstoffen ist das Wasser dampfförmig.

Bei herkömmlichen Heizungsanlagen, wie zum Beispiel Niedertemperaturanlagen, mussten die Schornsteine so dimensioniert werden, dass das Wasser innerhalb des Schornsteins dampfförmig bleibt. Also musste der Querschnitt genau passend zur Feuerstätte und der Höhe des Schornsteins sein.

Da die Heizungsanlagen früher eine viel höhere Abgastemperatur besaßen, gab es keine Probleme. Heute muss aufgepasst werden, dass diese Schornsteine nicht durchfeuchten, weil der Wasserdampf innerhalb des Schornsteines wieder zu Wasser geworden ist.

Durch die Änderung der Kehr- und Überprüfungsordnung im Jahr 2010 werden diese Schornsteinanlagen fast ausschließlich von unten überprüft. Eine Kontrolle des oberen Bereiches findet nicht mehr statt.
Gerne ist das Glücksbringerteam behilflich diese Kontrollen zusätzlich zu den Messaufgaben zu übernehmen.

Bitte sprechen Sie uns in Ihrem Interesse an.


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Luftabsaugende Anlagen

Luftabsaugende Anlage
Unter luftabsaugenden Anlagen versteht man Geräte, die mit Hilfe eines elektrischen Motors Luft aus dem Wohnraum absaugen und nach außen führen. Dazu zählen Dunstabzugsanlagen, kontrollierte Wohnraumlüftungsanlagen, Wandlüfter und auch Trockner.
Da diese Geräte die Luft mit Hilfe eines Motors absaugen, kann es passieren, dass es im Haus zu einem Unterdruck kommt. Falls dieser Unterdruck / das Vakuum stärker als 4 Pascal ist, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass der Schornstein - der ohne Motorkraft funktioniert - diesem Unterdruck nicht entgegenstehen kann.
Falls also Öfen oder Heizungsanlagen im Hause / in der Wohneinheit vorhanden sind, besteht die Gefahr, dass die Abgase im Wohnraum / Haus verteilt werden.
Dadurch kann das Kohlenmonoxidgas gebildet werden.
Eine Lösung ist die Montage eines Fensterkontaktschalters. Dieser verhindert durch das zwangsweise Öffnen eines Fensters den gefährlichen Unterdruck.

Für eine ausgiebige Beratung steht Ihnen der Glücksbringer gerne zur Verfügung.



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